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Tonic bringt Götterspeise zum Leuchten. So lass ich es am Freitag in der Zeitschrift, beim Zahnarzt. Dieser kleine Abschnitt weckte meine Neugierde und da ich ein Fan von Wackelpudding bin und sehr gerne Tonic trinke, musste ich das „Experiment“ gleich mal ausprobieren.

Beim Samstagseinkauf wurde neben den normalen Einkauf eine Flasche Tonic und 2 Päckchen Götterspeise (Himbeer- und Waldmeistergeschmack) in den Korb gelegt. Zu Hause angekommen habe ich dann kurz die empfohlene Zubereitung gelesen und machte mich an die Befriedigung meiner Neugierde.

Die Zubereitung der „radioaktiven Götterspeise“

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Zubereitung leuchtender Götterspeise

Zubereitung für eine Götterspeise mit Waldmeister-Geschmack

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Laut Rezept gibt man das Instantpulver und Zucker in eine Schale und bringt 500 ml Wasser mit dem Wasserkocher zum Kochen. Verrührt das Ganze mit einem Schneebesen, bis sich Pulver und Zucker vollständig gelöst haben.
Ich habe für die leuchtende Götterspeise die Zubereitung etwas verändert, indem ich 250 ml Zuckerwasser in einem Topf zum Kochen gebracht habe. Danach das Pulver des Wackelpuddings eingerührt und das Gemisch kurz aufkochen ließ. Jetzt den Topf von der Herdplatte nehmen und unter ständigen Rühren 250 ml Tonic hinzugeben. Ist das chininhaltige Softgetränk beigefügt kann die flüssige Götterspeise in ein Glasgefäß (Schale, Trinkglas usw.) abgefüllt werden.

Wackelpudding in Glasgefäß abfüllen

Wackelpudding abkühlen lassen & in den Kühlschrank stellen

Jetzt sollte die Götterspeise etwas abkühlen und danach in den Kühlschrank (für mindestens 6 Stunden) gestellt werden, danach kann der Wackelpudding serviert werden. Wenn du beim Servieren eine ultraviolette Lampe verwendest, dann glüht die Götterspeise.


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Warum leuchtet die Götterspeise?

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Das Geheimnis liegt am Chinin in dem Softgetränk. Wer schon mal in der Disco bzw. Bar ein alkoholisches Getränk mit Tonic bestellt hat und sich unter einer Schwarzlichtlampe gestellt hat. Oder im Biergarten bei herrlichen Sonnenschein eine Bitter Lemon getrunken hat, dem wird aufgefallen sein, dass das Getränk einen merkwürdigen blauen Schimmer erzeugt. Die Struktur des Bitterstoffes Chinin bricht ultraviolettes Licht. Die Elektronen im Molekül werden durch das Absorbieren der Lichtphotonen angeregt, können die aufgenommen Energie aber nicht lange halten und setzen diese wieder ab. Chininhaltige Getränke leuchten blau (fluoreszieren) durch die Emission von Licht.


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Tipp

Besonders eindrucksvoll leuchtet Götterspeise mit Waldmeistergeschmack (grün), rote Speise leuchtet mehr bläulich. Der Effekt wird dadurch etwas gemindert. Für alle Halloween-Fans ist eine „radioaktive Götterspeise“ ein absoluter Hingucker. Mit der passenden Gruselmusik könnt ihr eure Gäste beeindrucken.

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Nick at 10:23, 23. November 2016 - Reply

Das ist doch mal eine tolle Idee für einen Kindergeburtstag. Götterspeise mögen die Kleinen doch sehr gerne und wenn die dann noch für eine Feier leuchten, haben die Kinder gleich doppelten Spaß beim Essen.