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Das Erdbeerfröschchen oder Erdbeerfrosch bzw. Roter Pfeilgiftfrosch genannt, ist mit einer Körpergröße von 17 bis 22 Millimeter eine sehr kleine Froschart. Im Darwineum gehören diese kleinen Baumsteiger zu den neuen Tieren vom Zoo Rostock.

Von dieser Froschart wurden vor einigen Tagen 5 Stück in das Terrarium der Pfeilgiftfrösche gesetzt. Sie sind jedoch so klein, dass ich als Besucher genau hinsehen und suchen musste. Bis lang konnte ich auch nur maximal drei Frösche mit einmal entdecken, die anderen tarnten sich einfach zu gut. Erdbeerfröschchen kommen in der freien Natur in tropischen und subtropischen Gebieten vor. So mit ist die Tropenhalle des Darwineums ein idealer Ort, diese Froschlurche zu präsentieren. Zahlreiche Farbvariationen treten in der Natur auf, hier gilt die erdbeerrote Farbe des Körpers als Warnfarbe. Erdbeerfröschchen sondern, wie auch die anderen Pfeilgiftfrösche im Darwieum, Gift über die Hautoberfläche ab.

Systematik vom Erdbeerfröschchen

Klasse Lurche (Amphibia)
Ordnung Froschlurche (Anura)
Überfamilie Ranoidea
Familie Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae)
Gattung Oophaga
Art Erdbeerfröschchen
Wissenschaftlicher Name Oophaga pumilio

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Die Erdbeerfrosch-Art, die im Rostocker Zoo angesiedelt wurde, hat den liebevollen Namen Blue Jeans erhalten. Da es den Anschein hat, als würde der Frosch eine Jeans an gezogen haben. Erdbeerfrösche haben die Besonderheit, dass sie nicht quaken. Ihr Ruf ähnelt vielmehr den Summen einer Biene.


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In Süd-Amerika nutzen die Indios das Gift aus der Haut des Pfeilgiftfrosches zur Jagd, dass Gift wird auf die Spitzen der Pfeile und der Speere gegeben. Die Chocó-Indianer nutzen das Gift für die Pfeile in den Blasrohren. Die Beute wird sofort durch das Gift der Frösche getötet.

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