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Die Kinder freuen sich auf die Weihnachtsgeschenke – die Erwachsenen auf den Weihnachtsmarkt. Damit beim Familien-Bummel von Stand zu Stand auch tolle Erinnerungsbilder entstehen, gibt Profifotograf und Kreativkünstler Pavel Kaplun Foto-Tipps mit Erfolgsgarantie.

Egal ob mit Freunden oder Familie: Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehört zur Adventszeit, wie die Geschenke unter den Weihnachtsbaum. Dabei ist es schade, wenn von der Weihnachtsstimmung auf den Fotos später nichts zu sehen ist. Dabei ist es gar nicht so schwer, die schönsten Seiten der Adventszeit stimmungsvoll zu verewigen – wenn man auf das richtige Equipment setzt. „Als Fotokünstler möchte ich beim Fotografieren meine Konzentration voll auf den Moment und seine künstlerische Wirkung legen. Deshalb muss ich meiner Kamera gerade in punkto Schnelligkeit und Autofokus blind vertrauen“, erklärt Pavel Kaplun. „Daher arbeite ich gern mit kleinen, leichten Kameras, die auch im Dunkeln erstklassige Bilder einfangen können.“ Tatsächlich ist er bei seinen Foto-Workshops genau deswegen in erster Linie mit der Alpha 6300 und Alpha 6500 von Sony unterwegs. Beide Systemkameras verfügen über einen extrem schnellen und präzisen Autofokus und können selbst bei wenig Licht noch scharfe und rauschfreie Bilder auf den extragroßen APS-C Sensor bannen.

 

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Tipps zum Fotografieren auf dem Weihnachtsmarkt

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Doch auch unabhängig von der Wahl der Kamera, hat Pavel Kaplun sieben Praxis-Tipps für bessere Weihnachtsfotos:

  1. Leichtes Gepäck: Weihnachtsmärkte sind Publikumsmagneten. Wer inmitten der Besucher mit schwerem Fotorucksack und Stativ unterwegs ist und alle zehn Meter das Objektiv wechseln möchte, wird beim Fotografieren wenig Freude haben. Auf dem Weihnachtsmarkt gilt: Nur das Nötigste mitnehmen! Ein Standard-Zoomobjektiv oder eventuell ein Tele-Zoomobjektiv sind meist völlig ausreichend. Wer auf ein Stativ nicht verzichten möchte, sollte ein Einbeinstativ mitnehmen – das nimmt in der Menschenmenge keinen zusätzlichen Platz weg.
  2. Details statt Besucherströme: Mit der Adventszeit verbinden wir Begriffe wie „Ruhe“, „Besinnung“ und „Beschaulichkeit“. Also genau das, was wir nicht sehen, wenn sich zu viele Menschen auf den Bildern tummeln. Daher konzentrieren wir uns auf Weihnachtsmärkten am besten auf die Details: Christbaumkugeln, die Dekoration an Verkaufsständen, geschmückte Tannenzweige, Lebkuchen in den Auslagen. Wenn man sich auf die Details konzentriert, wird man überrascht sein, wie stimmungsvoll die eigenen Fotografien jenseits der Menschenmassen sein können.
  3. Bokeh – also ein weicher, unscharfer Hintergrund im Foto – ist Pflicht: Insbesondere dann, wenn wir Details fotografieren, entsteht die faszinierende Bildwirkung erst dadurch, dass der Hintergrund unscharf ist, wir also mit möglichst offener Blende und typischerweise mit Blendenvorwahl (AV) fotografieren. In Verbindung mit den verschiedensten Lichtern auf dem Weihnachtsmarkt entstehen dann beinahe funkelnde Aufnahmen. Dazu ein automatischer Weißabgleich und eine Matrix-Belichtungsmessung für ausgewogene Resultate.
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    Bokeh bei der Weihnachtsfotografie

    Pavel Kaplun mit der A6500 von Sony


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  4. Richtig mit Licht arbeiten: Ein Weihnachtsmarkt entfaltet seine volle Pracht dann, wenn das Tageslicht langsam schwindet, von der Blauen Stunde abgelöst wird und das bunte Leuchten der Stände und Tannenbäume seinen Platz einnimmt. Das aufflammende Licht ist deshalb eines der wichtigsten Gestaltungsmittel für perfekte Fotos. Bei der Bildgestaltung deshalb unbedingt neben dem Hauptmotiv auch auf die richtige Platzierung der Lichter im Bild achten! Der Einsatz des Kamerablitzes verbietet sich fast bei solchen Motiven, da er die Lichtstimmung zerstört. Sollte er dennoch zum Einsatz kommen, dann unbedingt die Belichtungszeit möglichst lang – also mindestens 1/20 Sekunde – wählen, damit der Blitz nicht mit der vollen Leistung und am besten indirekt zugeschaltet wird. Bei Dämmerung und am Abend ist zudem ein hoher, noch zu vertretender ISO-Wert, zwingend nötig. Bei vielen Kameras ist das ein Wert von 3.200.
  5. Auch tagsüber fotografieren: Es ist ein Trugschluss, dass nur bei Dunkelheit die schönsten Aufnahmen entstehen. Auch tagsüber und sogar am Vormittag kommen Fotografen voll auf ihre Kosten und entgehen damit gleichzeitig den großen Besucherströmen. Natürlich fehlt auf den Bildern dann die traditionelle Beleuchtung. Wenn man sich aber als Fotograf zu diesen Tageszeiten auf die Dekoration und auf das Innenleben der Verkaufsstände konzentriert, wird man einen Besuch definitiv nicht bereuen und sein Fotoportfolio wunderbar abrunden.
  6. Portraits nicht vergessen: Beim Spaziergang über den Weihnachtsmarkt sollten wir – obwohl wir Menschenmassen auf den Fotos vermeiden wollen – unsere Familie, Freunde und die anderen Besucher nicht aus den Augen verlieren. Mit einer dezenten weihnachtlichen Garnitur und stimmungsvollem Licht lassen sich intensive „Available-Light“ Portraitaufnahmen mit dem vorhandenen Licht machen. Auch hier gilt: Weniger ist mehr! Mehr Mensch, weniger Umgebung. Jeder kennt „leuchtende Kinderaugen“ und sie sind bei fast jedem Weihnachtsmarkt-Besuch zu finden. Aufnahmen von Fremden fürs private Album sind grundsätzlich okay – dennoch unbedingt auf die Bildrechte achten.
  7. Mit allen Sinnen wahrnehmen: Ein Punkt, auf den ich in unseren Workshops und Videotrainings immer Wert lege. Fotografieren bedeutet nicht nur, die richtigen Kameraeinstellungen und den richtigen Bildaufbau zu wählen. Für aussagekräftige Bilder sollten Fotografen das Motiv mit allen Sinnen erfassen und Empfindungen ins Bild einfließen lassen. Fotografie-Anfänger tun sich damit eher etwas schwer, aber es lohnt sich – insbesondere auf einem Weihnachtsmarkt. Gerüche, Klänge, visuelle Eindrücke – all das „erlebt“ man während des Fotografierens. Wer darauf achtet, kann seinen Bildern das gewisse Etwas mitgeben. Weg vom reinen Fotospaziergang – hin zu wirklichen Erlebnissen.

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Wer mehr über Pavel Kapluns Werke, seine Reisen und seine Fotos erfahren möchte, findet hier Tutorials, Tipps und Tricks:

Web: http://www.kaplun.de

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PR: Sony vom 09.12.2016 Titelbild: Weihnachtsimpressionen Pavel Kaplun von Sony

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