Und wieder geht ein Vatertag dem Ende entgegen. Und schon jetzt gibt es einige Väter die das Ende des Tages nicht mehr erleben. Der Begriff Vatertag ist eine Bedeutung von Christi Himmelfahrt und dieser ist ein kirchlicher Feiertag.

Nun was hat dieser Tag den mit Botanik zu tun? Ganz einfach, zu einem schlafen sich manche Herren ihren Rausch in der freien Natur aus doch darauf möchte ich nicht hinaus.

Es gibt eine Pflanze die das Symbol dieses Tages ist, es der Flieder. Doch wie kommt es dazu – Vatertag wird immer 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Zu damaliger Zeit wurde dieser Tag in einer Herrenpartie und einer geschmückten Kutsche begangen.
Da eine Kutsche sehr groß ist, musste sie auch großflächig bedeckt werden und das wurde dann mit Flieder- und Birkenzweige gemacht. Über die Jahre kamen noch andere Gefährte, wie Fahrrad, Hand- und Bollerwagen, dazu und der Flieder hat sich auch dort beliebt gemacht.

Warum auch nicht, es ist die Pflanze die mit ihren bunten Blüten das Frühjahr in herrliche blau/violett Töne, beziehungsweise in einem zarten weiß verzaubert. Und da andere Büsche entweder noch nicht erblüht oder schon verblüht sind, muss der Flieder jährlich als Symbol herhalten.

Diesen Artikel gab es zuvor:
Feddig, wo bleibt der Nachschlag?
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vera at 8:10, 18. Mai 2012 - Reply

Das stimmt Maik, aber du hast es mal wieder super beschrieben, dankeschön.
Bei uns wurde der Flieder nur zu Muttertag geschnitten, da er eigentlich immer pünklich zu Muttertag blühte.
An dem sogenannten „Vatertag“, da mußten hier immer die Birken daran glauben und im NRW ist der Brauchtum, jeder Junge stellte seiner Freundin einen Birkenbaum vor das fenster und das geschieht immer in der Nacht. Die Förster gaben Birken frei zum Fällen.
Ein schönes Wochenende wünsch ich dir.
Lieben Gruß Vera

Deine Fliederfotografien, sind fantastisch und so schön klar, Spitze!

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Pixelino at 18:33, 18. Mai 2012 - Reply

Das mit den Birkenbäumen war mir bis jetzt total unbekannt. Man lernt ja nie aus.